Peer Coaching Lab Podcast

Körper, Geist & Psyche - Abnehmen unterstützen im Coaching

Peer Coaching Lab Season 1 Episode 16

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Herzlich willkommen zum Peer Coaching Lab!  Wir möchten euren Werkzeugkoffer für die psychologische Beratung und das Coaching füllen. 

heute geht es um Körper, Geist und Psyche und wie wir Menschen, die Abnehmen möchten im Coaching psychologisch unterstützen können.

Du bist angehende Psychologin oder Coach? Wir laden dich gerne ein kostenlos beim online Peer Coaching Lab mitzumachen. Nähere Infos unter:

https://peercoachinglab.de/

Mit viel Freude vermitteln wir – Julia Pouly und Katja Tressel – auf Augenhöhe kompakt vielfältige Methoden und Themen rund um Coaching und psychologische Beratung. Durch Experimente mit verschiedenen Ansätzen und stärkenorientiertes Feedback finden angehende psychologische Berater:innen und Coaches im Peer Coaching Lab ihren authentischen Beratungsstil.




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Julia Pouly: Hallo, Herzlich willkommen. Heute soll es um ein. Thema gehen, und zwar Körper, Geist und Psyche.

Julia Pouly: Auch verbunden mit dem. Bösen Wort abnehmen.

Julia Pouly: und wie wir im Coaching jemanden begleiten, der da eine Veränderungsintention hat. Es ist ein großes, komplexes Thema. Ich habe mich viel auch mit der ganzen Biologie dahinter beschäftigt.

Julia Pouly: Will aber heute besonders eigentlich schauen. Wie kann man. Im Coaching da jemanden unterstützen. Was können so die.

Julia Pouly: Die Ansatzpunkte sein. Wo kann man da arbeiten? Jetzt nicht als zum Beispiel in der Ernährungsberatung, also wenn ihr selber Ernährungsberater seid Ernährungsberaterinnen.

Julia Pouly: Dann, vielleicht ist das hilfreich für euch. Dann, wie man dann den Coaching-teil mit ergänzen könnte. Aber sonst würde ich jetzt im Coaching nicht davon ausgehen, dass wir auch wirklich beratend tätig sind, wie jemand.

Julia Pouly: Sein Gewicht. Managt. Aber die ganzen mentalen Sachen dahinter sind richtig spannend, und ich finde, die werden.

Julia Pouly: Oft auch. Ja einfach fallen die hinten runter.

Julia Pouly: Da würde ich das als Erstes einmal sehen, dass es sich lohnt. Genau hinzugucken, wo.

Julia Pouly: Kommt eigentlich die Motivation her, was zu verändern. und kommt die aus einer defizitären Haltung. Also, ich bin nicht gut genug. Ich bin falsch. So wie ich bin.

Julia Pouly: Ich bin selber schuld, dass ich dick bin, weil ich bin faul und habe keine Selbstkontrolle. Ich müsste es eigentlich besser wissen. und muss sozusagen dann abnehmen, um wieder ein gut genuger Mensch zu sein.

Julia Pouly: Oder schafft man es dahin zu kommen, dass so Ich möchte mich verändern, weil ich gut zu mir sein möchte. Ich möchte gut auf meinen Körper achten. Ich möchte gesund alt werden.

Julia Pouly: Ich habe vielleicht ein bisschen. Vernachlässigt meine Bedürfnisse und meinen Körper, weil ich anderweitig für andere Menschen kleine Menschlein oder alte Menschen irgendwie verantwortlich war.

Julia Pouly: und das ist eher aus. Eine Haltung kommen sollte. Das finde ich ganz wichtig.

Julia Pouly: Ich bin gut so wie ich bin. Es ist nur natürlich, dass ich so aussehe, gerade dass mein Körper so ist, wie es ist aufgrund der Umstände bisher. Ich habe immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt oder nach meinen Kapazitäten.

Julia Pouly: und wie kann ich jetzt dort. Ressourcenorientiert.

Julia Pouly: Richtung Gesundheit mich entwickeln und so und was in meinem Leben ist vielleicht nicht zuträglich für mich und was. Ist schon gut. Was kann ich mehr machen?

Julia Pouly: Denn womit ich auch aufräumen möchte, ist eigentlich zu diesen Vorteilen so einfach weniger Kalorien rein und mehr Sport und dann also weniger essen. und dann mach ein bisschen Sport. und dann wird das schon. Weil so, wenn es so einfach wäre und so, dann hätten wir nicht den Status der Welt.

Julia Pouly: Den wir gerade haben. und grundsätzlich finde ich es auch. Nochmal komme ich nochmal zu dem Körperthema zurück.

Julia Pouly: Es ist richtig schwer, sich liebevoll um etwas zu kümmern, das man entweder nicht leiden kann oder. und oder dass man nicht versteht.

Julia Pouly: und das finde ich, sind halt so die beiden Punkte, wo man da ansetzen kann. Das mit dem verstehen, wo ich denke, da ist.

Julia Pouly: Selber vieler in andere Richtung viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Da kann man sich mittlerweile gut informieren. Wenn man auch das Thema Insulinresistenz nennt: Blutzuckerspiegel, Cortisol Dopaminausschüttung. und so also, alles, was so körperlich ist, dass man sich damit.

Julia Pouly: Auskennt? Wie sind unterschiedliche. Ernährungsweisen unterschiedliche Lebensmittel? Wie was machen die mit meinem Körper.

Julia Pouly: Aber immer von einem. Zu kommen, dass es darum geht, mit Neugierde und liebevoll da ranzugehen und nicht aus einer defizitären Haltung.

Julia Pouly: und das Zweite, was ich da. Total wichtig finde, was es auch leichter macht, ist zu verstehen und wirklich zu glauben auch, dass der Körper immer in der besten Absicht handelt, um unser Leben zu schützen.

Julia Pouly: Dass wir nicht gegen unseren Körper arbeiten. Also ich bin auch ein Kind der 90er Jahre und so, wo man ja seinen Körper viel austricksen musste, oder wenn man an Endoryxie denkt, wo man dann halt watte, isst und keine Ahnung, was, sondern dass es. Immer darum geht, nicht gegen den Körper zu arbeiten, sondern erst mal zu verstehen.

Julia Pouly: Warum hat der Körper zum Beispiel das Gefühl, jetzt. Er braucht viele Vorräte.

Julia Pouly: Wo ich persönlich da jetzt auch dann schnell ins Thema komme, um uns in der Sicherheit fühlt der Körper sich Sicher habe ich Angst vor dem, was kommt, Ist da viel Stress. Aber da können wir auch noch reingehen, Ganz viele andere spannende Funktionen, die auch da sein können.

Julia Pouly: und dass wir halt dann auch einfach wahrnehmen müssen. Okay, evolutionsbedingt. Ist unser Körper nicht wirklich gut angepasst an die moderne Welt, die wir haben, und an die gesellschaftlichen Ansprüche.

Julia Pouly: Also da schlank und schön sein war eigentlich nicht immer so Das Wichtigste, wenn es erst mal ums reine Überleben geht. und dass wir da einfach schauen müssen, auch.

Julia Pouly: Grundsätzlich, das kann ich jetzt auch nur anreißen, wenn wir dann auch in ein Thema gehen. Es ist genug Tageslicht. Da Auch bekommen wir genug Bewegung, sitzen wir den ganzen Tag und so.

Julia Pouly: Ist das, was wir essen, eigentlich wirklich essen? Oder kommt das aus dem Chemielabor. und all diese ganzen Sachen.

Julia Pouly: und gleichzeitig dann aber auch wahrzunehmen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist. Ich würde gerne Menschen darin unterstützen, dass sie wegkommen von der Suche nach jemandem, der ein ganz klares Rezept geht, so musst du es machen und dann kriegst du das Ergebnis.

Julia Pouly: Sondern wahrzunehmen. Unser Körper ist sehr komplex. Wir sind unterschiedlich. Wir bringen unterschiedliche Sachen mit. Unser Körper hat sich angepasst. Wir sind genetisch ein bisschen unterschiedlich. Unterschiedliche Gene sind bei uns angeschaltet. Sag ich mir jetzt mal durch Erfahrungen und Umstände.

Julia Pouly: und dass es darum gehen sollte herauszufinden. Was das Individuum braucht.

Julia Pouly: und was es auch umsetzbar und leistbar ist. In dem Umfeld, in dem es sich bewegt.

Julia Pouly: und dass es da viel zurückkommt, auch einfach auf. Einkehr und einer Exploration.

Julia Pouly: Was sind eigentlich meine Bedürfnisse? Was sind die Bedürfnisse meines Körpers? Was macht mehr Stress? Was macht mehr Appetit.

Julia Pouly: Wie kann ich gut für mich sorgen? Wie kann ich mich anderweitig entlasten und so. Brauche ich jetzt irgendwie mehr Bewegung, brauche ich mehr Ruhe und all solche diese Sachen. und da denke ich, kann Coaching einen unglaublich großen.

Julia Pouly: Beitrag leisten. Deswegen: Generell kann man einfach nochmal sagen, dass man so grob unterscheiden könnte in so biologische Faktoren psychologische und das soziale Umfeld.

Julia Pouly: Ich würde am liebsten jetzt einen 2 h Vortrag halten über die biologischen Faktoren und wie Darmgesundheit und Schlaf. und ja, das Insulin irgendwie damit zu tun hat, was sich daraus aber heraus.

Julia Pouly: Die Essenz daraus finde ich, ist einfach auch. Es ist nicht, sodass irgendwie dicke Menschen.

Julia Pouly: Einfach irgendwie nicht. Ja irgendwie die Selbstkontrolle verloren haben, sondern es gibt ganz komplexe.

Julia Pouly: Neurochemische Zusammenhänge im Körper. Die einfach dazu führen, dass dann irgendwie die Fettzellen mehr.

Julia Pouly: und da macht es einfach Sinn, sich damit auseinanderzusetzen. Das können wir jetzt in diesem Rahmen. Zu meiner großen Schmach nicht leisten.

Julia Pouly: Genau, aber wir können uns anschauen. Nochmal, genau. Was sind eigentlich so Die Glaubenssätze, die mir vielleicht im Weg stehen, und so ist es auch. Kommt da eine Emotionsregulationsproblematik. Dazu fange ich an zu essen, Wenn ich irgendwie große Gefühle habe, um mich zu beruhigen oder so.

Julia Pouly: Wie bewerte ich Stress. Bin ich achtsam in meinem eigenen Verhalten und Essen. und so wie rede ich mit mir.

Julia Pouly: Kommt es immer wieder so zu Spiralen. Gestern hat es. Gestern warst du irgendwie um 5, 30 Uhr wach und hast meditiert warst Joggen. Hast dann nur Salat gegessen und so und heute, Plötzlich bist du müde und möchtest unbedingt Chips essen und so.

Julia Pouly: Kommt dann innerlich irgendwie nochmal der Kritiker raus, versinkt das Ganze in Charme. und so, wenn man auch sagen kann, weiblicher Zyklus, und so spielt vielleicht auch eine Rolle. Dass man da einfach diese ganze negative Bewertung rausnehmen kann.

Julia Pouly: und mehr in die Selbstfürsorge. und die Neugierde zum eigenen selbst auch rauskommt und die Akzeptanz und Mitgefühl.

Julia Pouly: und dann nicht zu vergessen, was im Coaching auch finde ich wichtig ist, dann zu exportieren ist. Wie sieht es denn eigentlich in dem Umfeld aus. Wenn wir auch sagen, Funktion von Essen oder Übergewicht.

Julia Pouly: Hält das zum Beispiel die Familie zusammen. Falle ich aus meiner Freundschaftsgruppe raus, wenn ich sage: ich möchte nicht mehr jeden Tag. Irgendwie Sahnetorte Essen.

Julia Pouly: Verliere ich dann meinen Sozialkontakt, weil die mich dann komisch angucken und ich dann nicht beim Kaffeeklatsch. Dabei bin. Das sind alles wichtige Sachen und wirklich auch kaum zu unterschätzen, weil.

Julia Pouly: Wie gesagt, das wird zu einer Gruppe gehören. Das fühlt sich für uns essenziell wichtig an, weil das evolutionspiologisch auch eigentlich so das war, was uns am Leben gehalten hat. und dann kann man natürlich auch in die Gewohnheiten gucken, aber auch in die finanziellen Möglichkeiten.

Julia Pouly: Gesundes Bio-essen, um zu kochen. und so, Das ist. Teurer, als wenn man sich jetzt Fastfood.

Julia Pouly: Besorgt und so, Das ist nun einmal so, und da muss man auch schauen. Kann Menschen unterstützen, da.

Julia Pouly: Einmal vielleicht auch Glaubenssätze zu überwinden, so ja lohnt sich, das in mich zu investieren. Oder aber auch ganz praktisch. Wie kann man das umsetzen, ohne dass es dann anderweitig.

Julia Pouly: Schlimme Konsequenzen hat. Genau die großen Themen, die ich einfach also neben diesem praktischen sehe, ist auf jeden Fall einmal Stressmanagement.

Julia Pouly: Weil, auch wenn jetzt zum Beispiel alle guten Vorsätze umgesetzt werden und irgendwie auf die Ernährung geachtet wird und sich. Wie Sport gemacht wird.

Julia Pouly: Wird der Körper keine Reserven loslassen, wenn. Dort kein Gefühl der Sicherheit ist. Also Stress.

Julia Pouly: Ist natürlich auch mehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, die hören, dann ganz auf zu essen und haben da so einen shutdown. Es gibt aber viele Menschen, also, mich eingeschlossen, die dann eher dazu tendieren.

Julia Pouly: Mehr dann zu essen und sozusagen, wo ich dann auch denke, so ja, das ist der Körper, der irgendwie 8 gibt, sagt: oh, oh. Es kommen stressige Zeiten auf uns zu.

Julia Pouly: Jetzt müssen wir aber gut Vorräte schaffen. Wir müssen auf uns achten. und da rauszukommen, aus dieser Spirale, auch also Cortisolmanagement und so da zu machen und dann auch.

Julia Pouly: Also im Coaching dann da reinzugehen? Wie ist was passiert eigentlich? Wenn man gestresst ist? Kann man die Stressoren ausschalten? Kann man anders damit umgehen und so, Das ist super spannende Sachen. Auch Schlaf, also das Ganze, wo es einfach darum geht, wie.

Julia Pouly: Passt die Person in ihrem Leben auf die eigenen Bedürfnisse auf, wozu ich auch Schlaf zähle. und dann halt viele so diese. Wo sind dann die Selbstsabotage? Wo kommt die dann hin? und da kommt auch viel. So Diese Reaktanzgedanken.

Julia Pouly: Also, wenn ich das Gefühl habe, ich muss auf alles verzichten in meinem Leben, was mir Freude macht. und bin sozusagen gestraft. und jetzt darf jetzt nicht das essen, was ich möchte, und ich habe ganz klare Regeln.

Julia Pouly: Kriegen die meisten Menschen so ein Reaktanzgefühl. Wo sie denke, für ihn sehr. Ich lasse mir doch nicht sagen, jetzt, was ich zu tun und zu lassen habe, und ich habe das jetzt verdient, und ich darf doch.

Julia Pouly: und deswegen finde ich, ist es da ganz spannend. Dann dahinter zu schauen, was da eigentlich dahinter steht, was da rauskommt und welche.

Julia Pouly: Gedanken eigentlich einen, da sabotieren. Genau. Ähm.

Julia Pouly: Genau. Also wichtig finde ich halt auch immer, dass man halt schaut, dass man vor allen Dingen auch auf die Ressourcen und die Chancen sieht. und so, weil die Menschen meistens ja dazu neigen, eher das Ganze etwas schwarz zu malen. Negativ zu sehen.

Julia Pouly: und da auch so eine. So eine Positivdynamik zu entwickeln. Also, es gab ja zum Beispiel eine Studie, wo auch so nicht Krankenhauspersonal, sondern Hotelpersonal, die die.

Julia Pouly: Betten machen das ganze Housekeeping. Die haben so Fitnesstracker bekommen. und haben dann einfach auch. Also die Hälfte von denen, und die haben, gesagt bekommen: oh sieh mal an, wie viel Sport du eigentlich machst und auch Betten beziehen. und so, das ist die gleichen Übungen, die Leute ins Fitnessstudio gehen. Du machst richtig viel Sport. Du hast richtig viele Schritte, die du sammelst.

Julia Pouly: und alleine durch dieses Wissen. Haben, die dann irgendwie in dieser Studie dann Gewichts verloren Im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Julia Pouly: Wo ich da denke. Das ist eine Chance, so eine positive Dynamik zu machen. Wenn man sieht. Ja, man macht es richtig, und man passt gut auf sich auf, dass es so eine Positivspirale gibt, die auch wieder.

Julia Pouly: Dem Körper dann so die Signale senden, So, ja, es ist sicher, wir können sozusagen ein bisschen von dem Speck loslassen und so. Haben nicht zusätzlichen Stress. Dadurch, dass dann auch zu viel Sport kann, zum Beispiel ja auch dann wieder zu Stress führen, oder wenn ich mich doll unter Druck setze.

Julia Pouly: Ich muss jetzt abnehmen. Ich muss irgendwie mich restrikieren. Genau. Also, ich meine das ganze.

Julia Pouly: Noch ein kleiner Ausschwenker das ganze Thema Kalorien. Finde, ich, kann man auch eigentlich so vergessen. Das ist einfach so.

Julia Pouly: Dass die Kalorienanzahl an sich. Nicht so wichtig ist wie die Qualität des Essens, das wir essen, oder auch das Umfang. Also, wenn ich total gestresst.

Julia Pouly: Mir irgendwie einen Schokoriegel reinschiebe, der dann noch meinen Blutzucker total nach oben schießt. Ist es was anderes. Wenn ich die gleiche Kalorien. Kalorienanzahl zu mir nehme in einem gemütlichen Umfeld, vielleicht mit einer guten Freundin von irgendwie.

Julia Pouly: Irgendwie dann ohne Zucker Bio essen weiß nicht, was obwohl dann in den Kalorien das gleiche ist. Da reagieren einfach die Zellen und der Körper ganz anders.

Julia Pouly: Genau also die Glaubenssätze hatten wir auch gesagt, ist ganz wichtig. Die können uns da sehr im Weg stehen, auch wenn man alles, was mit Adjektivem ist. Ich bin ein unsportlicher mensch. Macht es mir schwerer, dann mich überhaupt aufzuraffen, weil das dann ja irgendwie gegen meine Identität geht.

Julia Pouly: und ganz wichtig, da auch nochmal, wenn wir vorher das Thema Motivation angeguckt haben. Dass diese Ankunftsillusionen.

Julia Pouly: Steckt dahinter das Gefühl so: oh, in meinem Leben gibt es viele Probleme. Aber wenn ich nur schlank wäre.

Julia Pouly: Wäre alles wunderbar und perfekt, und es ginge mir nur gut. Das ist immer nicht der Fall, und dann kann es hinterher einem meistens noch schlechter gehen, weil, wenn man dann schlank geworden ist, und man fühlt sich immer noch schlecht, und es sind immer noch die anderen gleichen Probleme im Leben.

Julia Pouly: Gibt es manchmal irgendwie so eine große Enttäuschung. Das ist ja mit allem schnell, auch wenn ich erst reich bin, wenn ich erst einen Partner habe, und so Das finde ich, wenn sowas aufkommt. Im Coaching finde ich es ganz ganz wichtig, da anzusetzen.

Julia Pouly: Weil also früher oder später wird die Enttäuschung auf jeden Fall dort dann eintreffen. Genau. Also, es gibt eine unglaubliche Masse an Stellschrauben eigentlich. Das ist mir auch nochmal irgendwie wichtig.

Julia Pouly: Zu sagen, dass es ja nicht so ein einfaches Thema ist. und ich finde es deswegen aber auch ein super spannendes Thema, dass.

Julia Pouly: Im Coaching zu begleiten. Weil so viele Themen dann kommen, auch: wie gehe ich mit meinem Körper um? Wie sehe ich meinen Körper.

Julia Pouly: Habe ich irgendwie auch. Scham internalisiert. Genau ist es, sodass irgendwie mir meine Speckpolster helfen, dass ich nicht.

Julia Pouly: Komisch von Männern. Also hoffe ich, dass mir Speckpolster helfen, dass ich nicht komisch von Männern angequatscht werde, und so versuche ich mich da zu beschützen. Ist das mit Emotion und so, das finde ich.

Julia Pouly: Super, super, spannend und super super, hilfreich, weil ganz oft. Finde ich, wird das unterschätzt wie ja eigentlich.

Julia Pouly: Der Kopf noch mit ins körperliche. Wirkt.

Julia Pouly: So: Katja, habt ihr jetzt noch gar nicht gehört. Ich habe jetzt erst mal großmonolog. Ja, wir waren zwischendurch können vielleicht ein großer Hustenanfall kommen, wurde ich vorgewarnt. Aber ich würde trotzdem gerne Katja dich einladen, dich dazu zu äußern, wie du.

Julia Pouly: Das Thema Körperpsyche abnehmen. Im Coaching so erlebt hast.

Julia Pouly: und wie du damit arbeitest.

Katja Tressel: Ja, ihr Herz. Ich bin ein bisschen angeschlagen. Die Erkältungswelle hat mich erwischt. Ich bin noch fast ein bisschen überwältigt.

Katja Tressel: Die Breite des Themas, das ich sehr spannend finde. Ich habe natürlich gleich bei Stressmanagement große Ohren gekriegt. Weil es einfach mein Spezialthema ist.

Katja Tressel: und ich. Ist mir jetzt noch mal klar geworden. Bei dem, was du erzählt hast.

Katja Tressel: Dass es wirklich wichtig ist, an ganz vielen, also auf ganz viele Stellen zu gucken, und ich bin so im Geiste meinen. Instagram feed durchgegangen, und natürlicherweise sind da auch ganz viele Gesundheitsangebote drin und natürlich auch Angebote für Ernährung, und Sport.

Katja Tressel: und. Da habe ich selber gemerkt, wie ich auch oft denke, na ja, jetzt machst du das eine und das funktioniert dann schon, dann nimmst du ab.

Katja Tressel: Sportlich muskulös.

Julia Pouly: Mit diesem einen Trick. Es ist einfach menschlich. Es ist ja so schön so die Vorstellung und so. Okay, wenn ich jetzt nur jeden Tag hohl esse dann.

Katja Tressel: Ja. Ja genau oder was mir vorhin auch noch. Also, das ist aber jetzt ihre eigene Erfahrungen noch nicht so im Coaching.

Katja Tressel: Wie viel auch wirklich mit Gewohnheiten zu tun hat. Diese Veränderung dann im Leben zu implementieren. Also, meinetwegen ich will. Ich habe jetzt so das persönliche Ziel, mehr Gemüse zu essen als bisher. Das ist ja jetzt nicht So scheint ja nicht so, Rocket Science zu sein.

Katja Tressel: Aber ich habe so eine Gewohnheit an. Was bereite ich zu? Was geht mir schnell von der Hand? Was bin ich auch: was kann ich so auch im hektischen Alltag vielleicht schnell kochen? und dann ist so dieses auch jetzt mal was Neues ausprobieren oder.

Katja Tressel: Doch den Gemüseanteil erhöhen, ist dann plötzlich, was was viel mehr. Mentale Kapazität auch schon fordert. Das geht schon bei der Essensplanung los, übers Einkaufen und dann aber auch übers zubereiten.

Katja Tressel: und wenn dann der Alltag hektisch wird, dann fällt es auch schnell wieder unten. Also fällt schnell wieder runter, insofern dieses Plädoyer da wirklich auch. Liebevoll mit sich umzugehen, oder auch sehr Geduld. Also die Coaches auch daran zu erinnern, dass es auch wirklich Geduld braucht und diese Veränderung halt nicht innerhalb von einem Tag passiert oder auch nicht. Innerhalb von 2, 3 Wochen.

Katja Tressel: Das finde ich nochmal ganz wichtigen aspekt.

Julia Pouly: Total. Also, das sind ja beim Thema Gewohnheiten. Wie kann ich Gewohnheit, Gewohnheit ändern?

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Wie gehe ich mit mir selber um. Wenn ich das dann nicht das Ziel, also mein Vorhaben, dann nicht so umsetze.

Katja Tressel: Genau.

Julia Pouly: Da sind wir schnell ja auch im Thema Perfektionismus.

Katja Tressel: Auch.

Julia Pouly: Ist dann so alles oder nichts. Alles oder nichts. Heute habe ich es nicht geschafft, also kann ich es auch lassen. Jetzt fresse ich mich mit Gummibärchen voll.

Katja Tressel: Ja genau. Dass man dann eben.

Julia Pouly: Ich.

Katja Tressel: Ich. Das ist genau das, was du gerade gesagt hast.

Katja Tressel: Wie gehe ich mit mir um, und wie gehe ich auch mit meinem inneren Perfektionisten, um.

Julia Pouly: Das sind ganz große Veränderungsthemen.

Katja Tressel: Mhm: Ja.

Julia Pouly: Die Sache ist ja dann. Was es ja so gemein macht, ist, dass es ja, dass zunehmend so einfach ist und man es so schnell sieht und merkt.

Katja Tressel: Nein.

Julia Pouly: Oder auf der Waage sieht. und das Abnehmen Ja, in Wellen verläuft also gerade bei Frauen noch. Wenn dann noch der Zyklus mit reinkommt.

Julia Pouly: Deswegen ist halt auch die Sache, dass man einerseits sagt. Okay, Ziele sollen messbar sein.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Damit ich sie auch Erfolge machen kann. Andererseits ist so das Wiegen und die Kilogramm auf der Waage an sich.

Julia Pouly: Wenig aussagekräftig, weil es kommt dann darauf an. Wo bin ich im Zyklus? Wie viel Wasser habe ich gerade eingespeichert und also diese Sachen.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Oder auch wenn ich mehr Sport mache. Muskeln wiegen mehr als Fett. Also, dann ist es da so. Die Frage. So ist zum Beispiel dann.

Julia Pouly: Die Waage, die Kilogramm wirklich. So die korrekte Metrik, um da sozusagen Erfolge auch zu sehen, oder kann ich auch.

Julia Pouly: Im Prozess einfach Erfolge sehen, kann ich mich feiern dafür, dass ich ne.

Katja Tressel: Genau.

Julia Pouly: Gemüse esse, dass ich beim Sport war und so und dann vielleicht eher gucke, wie sitzt die Hose? Wie fühle ich mich in meinem Körper.

Katja Tressel: Ja, das wollte ich gerade sagen. Das würden vielleicht auch so Verhaltensziele sich setzt also zu sagen: okay, ja, ich habe jetzt fünfmal die Woche meine Gemüseportion, da. Gegessen, und vorher habe ich vielleicht nur zweimal die Woche Gemüse gegessen.

Katja Tressel: und sich dafür auch wirklich feiert und auch mal belohnt. Zwischendurch. und sich die kleinen Erfolge bewusst macht.

Katja Tressel: und. Dieses ressourcenorientierte Arbeiten finde ich extrem wichtig.

Katja Tressel: Dabei und auch die Sprache. Also wenn jetzt mein Coachi oder meine Klientin sich das selber gar nicht so anerkennen, kann diese kleinen Schritte, die schon geholfen haben, und dann den eigenen. Also, wenn dann meinetwegen die Waage doch wieder die Anzeige doch wieder hochgeht, auf der Waage sich dann niedermacht, dass man dann wirklich, wenn man so Menschen begleitet. Eine ressourcenorientierte Sprache auch verwendet und den Blick immer wieder auf das lenkt, was schon gelungen ist.

Katja Tressel: und was schon gut gegangen ist, um einfach da auch. Zu stärken, dass die Leute schon was geschafft haben, und das wieder ins Bewusstsein zu holen.

Julia Pouly: Auf jeden Fall. Also, weil man sieht, ja auch meistens nicht, wie weit man eigentlich schon gekommen ist.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: und das Problem ist ja, dass man schnell auch wieder in so eine Stressspirale reinkommen kann. Also, ich kenne das auch aus meiner Vergangenheit, wo dann.

Katja Tressel: Vielen Dank.

Julia Pouly: Man sich halt auf die Waage stellt. und je nachdem, ob das jetzt mehr oder weniger geworden ist, entscheidet dann.

Julia Pouly: Über die Laune eigentlich für den nächsten Tag oder so. und wenn es dann irgendwie nicht so runtergegangen ist, wie man sich dachte, dann muss man irgendwie noch mehr und die Zinsen und noch mehr Druck. und na, dann gehe ich halt heute nochmal eine Stunde ins Fitnessstudio und so.

Katja Tressel: Genau.

Julia Pouly: Wo das dann ganz Un: Also. So Deteched ist eigentlich vom eigentlichen Körper und den eigentlichen Bedürfnissen.

Julia Pouly: Also deswegen, wo ich eigentlich gerne die Menschen hinleiten will und was für mich auch so ein Weg war. Mehr Halt hinzugehen.

Julia Pouly: Auf den Körper. und was brauche ich jetzt und ist jetzt zum Beispiel dann noch mehr noch mehr noch mehr. Wirklich halt die Lösung.

Julia Pouly: Oder bin ich halt so mit Stresshormonen voll und so, die auch ja als Fett eingelagert werden, dass es eher darum geht. Wie kann ich jetzt einen Gang runterschalten? Ist es vielleicht jetzt einfach wirklich besser, eine Viertelstunde kurz spazieren zu gehen.

Julia Pouly: Statt dann irgendwie zu sagen: Ja Nee, heute Abend gehe ich noch eine Dreiviertelstunde, irgendwie zum Sport. und auch diese vielen, das ist mehr kleinere Sachen. Also, das Ganze soll ja auch Spaß machen.

Julia Pouly: Also nur, wenn es ja auch irgendwie ein Genuss und Spaß ist, und so ist es ja auch wirklich nachhaltig umsetzbar.

Katja Tressel: Genau. und gut in den Alltag zu integrieren ist, weil diese großen Lösungen das halten.

Katja Tressel: und. Das halten wir mal ein, 2, 3 Wochen durch.

Katja Tressel: Wenn wir halt unsere Aufmerksamkeit da auch voll drauf richten. und dann kommt aber wieder Was anderes. Also, das Leben besteht ja dann aus mehr als ich sage jetzt mal nur dem Ziel. Ich will jetzt anders essen, oder? Ich will jetzt abnehmen oder was auch immer.

Katja Tressel: und dann, wenn der Alltag plötzlich hektischer wird oder weil so auch so dieser Reiz des Neuen vielleicht vorbei ist, und es ist unheimlich schwer, in den Alltag zu integrieren, diese neuen Gewohnheiten, dann lassen wir es halt auch gerne wieder ganz sein. Ist vielleicht auch der erste Erfolg, der da war, schnell wieder weg.

Julia Pouly: Ja. Also wenn ich Brokkoli hasse und mich dann aber zwinge jeden Tag einen ganzen Brokkoli zu essen, weil das so gesund ist. Dann finde ich, ist ja klar, dass dann irgendwann der Geist sagt. So also Nee, jetzt haben wir uns genug bestraft. Jetzt dürfen wir.

Julia Pouly: Aber ich finde, da ist jetzt auch wieder so. Wissen, irgendwie macht irgendwie Also, ich kann jetzt aus meiner persönlichen Erfahrung aus sagen: ich habe mich.

Julia Pouly: Sehr intensiv mit dem Thema Insulin und Blutzucker, und so beschäftigt. Wie gesagt, da auch mit kann man ja selber auch so einen Tracker da reinmachen. Das finde Ich ist.

Julia Pouly: Richtig toll, um wirklich auch zu merken, dass Menschen da unterschiedlich reagieren auf unterschiedliche Lebensmittel. Aber dann auch oder das Thema fasten und intervallfasten immer zyklusangepasst für die Damen.

Julia Pouly: Wo ich halt mittlerweile einfach. So Freude habe. Wenn ich dann mein Fasten breche.

Katja Tressel: Vielen Dank.

Julia Pouly: Gehe. Ich halt vorher dann auch, gehe zum teuren Biomarkt und kaufe mir da die richtig feinen grünen Blättchen und das super Sauerkraut und mach dann richtig, mache mir ein Fest sozusagen, wo ich dann beim Essen merke. So: oh ja, und das. Meine Darmmbakterien, die freuen sich jetzt so, und das stärkt jetzt meine.

Katja Tressel: Vielen Dank.

Julia Pouly: und es schmeckt dann auch richtig gut. Also gerade wenn man irgendwie ein paar Tage nichts gegessen hat, und so ist es einfach.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Eine große Explosion So, das ist dann einfach wirklich.

Katja Tressel: Ich.

Julia Pouly: Ich feiere das ganz bewusst. Dann als sinnliches Erlebnis und dann Thema Achtsamkeit auch wieder.

Katja Tressel: Genau Achtsamkeit und Genuss.

Julia Pouly: Es ist nicht, sodass ich auch kann man so, oh ja, und jetzt würde ich eigentlich am nächsten, Aber ich darf ja nicht, und ich muss so. Wo ich denke, da ist der Geist einfach.

Julia Pouly: So wichtig, wie es deinen Spaß macht, wie es. Wie man das dann auch umsetzt und tut.

Katja Tressel: Regeln für gute Ernährung. Ich bin jetzt keine Ernährungsberaterin. Ich beziehe mich jetzt auf die deutsche Gesellschaft für Ernährung. Also zum Beispiel 5 Portionen, Obst und Gemüse am Tag, und das kann ja alles sein. Da gibt es jetzt wieder Empfehlungen, dass man nicht nur sehr süßes Obst nehmen soll.

Katja Tressel: Ich glaube, jeder von uns findet irgendwie ein Gemüse, was einem total gut schmeckt, und auch in der Zubereitungsart, dann ist es halt angebraten. Okay. Aber wo man halt sagen: okay.

Katja Tressel: Da freue ich mich jetzt wirklich drauf und das esse ich jetzt mit Genuss. Anstatt zu sagen. Ist. Nur Rohkost ist gut.

Katja Tressel: und da plädiere ich auch dafür, so im eigenen Alltag zu gucken. Was ist es denn? Was mir.

Katja Tressel: Mir gut tut. Also nicht, was tut der Julia gut und was tut vielleicht meinen Geschwistern gut und meinen Freundinnen, sondern was tut mir gut. Mag ich grüntee Nee mag ich nicht, also trinke ich keinen, kann gesund sein, aber vielleicht mag ich ja keine Ahnung gewürztee, trinke ich halt da eine Tasse.

Katja Tressel: und das finde ich auch, weil du gesagt hast, wir sind alle individuell. Wirklich das auch sehr wichtig zu gucken. Was ist.

Katja Tressel: Wer bin ich? Was brauche ich? Was tut mir gut.

Julia Pouly: Genau, und das ist ja nicht nur. Bei dem so erkennen, von so.

Julia Pouly: Worauf hat man Lust, Worauf freue ich mich. Sondern dann auch ehrlich und achtsam zu gucken. Wie geht es mir damit.

Katja Tressel: Ja genau.

Julia Pouly: Also weil ich musste jetzt auch irgendwie feststellen. und so ich also, ich mag total gerne Brot. Ich backe auch selber Brot.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: und ich merke aber an den Tagen, wo ich das Brot esse, danach. Geht es mir nicht so gut. Also, ich fühle mich irgendwie aufgeblähter und.

Julia Pouly: Also, es kommen ja nicht. Also, ich habe dann mittlerweile habe ich dann. Merke ich jetzt schon im Geiste, so: oh, mein Blutzucker spiegelt ersteigt und so.

Katja Tressel: Ich.

Julia Pouly: Deswegen, das finde ich dann halt auch nochmal wichtig, weil man verändert sich ja auch viel und dass man dann auch schaut. und wo ich noch eine andere Idee auch vorschlagen will, die dann.

Julia Pouly: Es ist unterschiedlich hilfreich für manchmal. Ich kenne das auch, dass das manchmal hilft, wenn man sagt. Okay, mein Übergewicht. Ich nehme das jetzt an, wie ich habe eine Krankheit. Ich bin krank. Das ist so ein Krankheitssymptom.

Julia Pouly: und ich muss mich jetzt gesund pflegen. und wenn dann zum Beispiel also jetzt gerade das Thema Insulinresistenz ist, der auch finde, wo einfach.

Julia Pouly: Das nicht gut in die Zellen gebracht werden kann, also zu viel Insulin ausgeschüttet wird, die Zellen nicht reagieren. Dass man dann immer sagt: okay.

Julia Pouly: Wenn das sozusagen Gehalt ist. Wenn es mir da besser geht, dann werde ich auch wieder mehr Zucker und Kohlenhydrate besser vertragen können, und bin da bereit dafür. Wo ich persönlich finde. Manchmal gibt das dann so einen anderen Mainzer noch drauf.

Julia Pouly: Es ist jetzt nicht für immer, dass ich so genau gucken muss. Sondern es ist jetzt einfach eine Zeit.

Julia Pouly: Wo ich besonders mein Körper besondere Bedürfnisse hat. Ich pflege mich jetzt, um mich auch irgendwie zu verhindern, dass ich Langzeitfolgen und Diabetes und Krebs und weiß nicht, was bekomme und pass einfach jetzt besonders gut auf mich auf.

Julia Pouly: Es ist dann auch, dass wir dann nicht irgendwie groß, uns da irgendwie belasten oder so und da anders mit uns umgehen, ohne mal zu wissen. Okay, wenn ich dann wieder fit bin und so dann steht mit dem Leben auch wieder anders offen. Ob wir dann wirklich wieder in alte Gewohnheiten fallen würden. Das glaube ich nämlich gar nicht.

Julia Pouly: Wenn man einmal dann plötzlich herausgefunden hat, was einem Guttut, wie man auch auf sich selber 8 gibt. Dass man da dann.

Julia Pouly: Freiwillig. Da gar nicht mehr raus möchte.

Katja Tressel: Ja, zumindest wenn man es über eine längere Zeit also gemerkt hat, glaube ich, dass. Dass die neue Gewohnheit einem.

Katja Tressel: Ich. Das kann vielleicht für den einen oder anderen schon ein gutes Bild sein, aber da wäre ich jetzt auch ein bisschen vorsichtig, weil das kann ja schon auch. Also, Krankheit löst ja auch wieder so Mindset aus. Bei vielen.

Katja Tressel: Würde ich mir.

Julia Pouly: Ja, aber ich finde es ja schon.

Katja Tressel: Aufpassen.

Julia Pouly: Bin persönlich, wie gesagt, gerade wo ich halt denke. Insulinresistenz ist einfach eine Vorstufe von Diabetes, und es hat viele.

Katja Tressel: Ja, das ist.

Julia Pouly: Also Sachen, die dann dahinter auch irgendwie so kommen. Ich meinte aber auch also für manche Leute, die erschreckt das dann und dann nee, dann mache ich gar nichts und stelle meinen Kopf in den Sand.

Katja Tressel: Hm.

Julia Pouly: und es ist lieber so. Das finde ich, ist ja immer so schwierig, Diese Abwägung. Ich akzeptiere mich auch so wie ich bin, und meine Rundungen, so wie ich bin.

Julia Pouly: und gleichzeitig möchte ich aber. Auf meine Gesundheit achten und gesund atmen und vielleicht einige Sachen verändern.

Julia Pouly: Oder komme ich dann in das Defizitäre, Wenn ich halt sage: oh, das ist eine Krankheit, sehe ich mich dann als. Defizitär und mache mich dann nieder, weil ich in der Vergangenheit nicht genug auf mich geachtet habe.

Katja Tressel: Hm.

Julia Pouly: Das wäre jetzt nicht der Sinn der Sache.

Katja Tressel: Ja, das finde ich nochmal eine ganz wichtige Unterscheidung. Es gibt schon auch Untersuchungen dazu, dass man ein Ziel auch eher erreicht, wenn man sich ganz klar ist über die negativen Konsequenzen, wenn man nichts verändert. Also insofern, wie du sagtest Insulinresistenz ist eine Vorstufe zu Diabetes, und wenn man da auch aufgeklärt ist, drüber.

Katja Tressel: Wissen drüber hat. Naja, wenn ich jetzt so weitermache, Also, was weiß ich Das Gleiche kannst du ja mit Sport zum Beispiel. Haben. Wenn der Muskelabbau im Alter dann also was heißt Alter? Das geht ja schon mit Mitte 30 los. Wenn der Muskelabbau dann einsetzt, kann ich mich dann im Alter eigentlich noch sicher bewegen. und wenn mir die Konsequenzen klar sind, als auch dann Erkrankungen, die auftreten können, dann finde ich das schon gut. Das zu wissen.

Katja Tressel: Also. Sondern einfach nach vorne gucken und sagen: was kann ich verändern, um das Schlimmere für die schlimmeren Folgen zu verhindern oder abzumildern.

Julia Pouly: Genau. Mir fällt ein letzter Punkt noch richtig ein. Wo ich finde. Ich hatte ja auch betont, dass man sich da informiert und diese ganzen biologischen Hintergründe lernt und sowas.

Julia Pouly: Wo ich das so wichtig finde. Das aktuell zu machen, weil, wie gesagt, viele Sachen, die wir vielleicht früher gelernt haben, als.

Julia Pouly: So Fakt oder jetzt auch aus den 90ern. Die mittlerweile eigentlich nur noch Glaubenssätze sind und nichts mehr mit der evidenzbasierten Medizin zu tun haben.

Julia Pouly: Das finde ich ganz wichtig, da irgendwie nochmal zu gucken, also auch so dieses irgendwie. Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag.

Julia Pouly: Man sollte auf jeden Fall so und so viel Prozent Kohlenhydrate zu sich nehmen und so Sachen. Wo ich ganz wichtig finde, es bei den Leuten genau dahin zu.

Julia Pouly: Schauen und aufzudecken, wenn ich sage. Ich ernähre mich gesund. Ich habe einen gesunden Lebensstil.

Julia Pouly: Wie sieht das wirklich praktisch aus? und ist das noch das, was wir als gesund sagen. Also, wenn ich den ganzen Tag Ja, ich bin ganz gesund. Ich esse den ganzen Tag einen Obstsalat.

Julia Pouly: Ich denke, ja, Mango und so haben unglaublich Zucker. Das ist nicht gesund.

Katja Tressel: Hm.

Julia Pouly: Wo dann die gute Intention dabei ist. und so dann auch diese Frustration. Ja, ich mach doch alles so wie es mir mal gesagt wurde, und es funktioniert nicht.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Dass es dann nicht an einem selber liegt oder dass man defiziert hat, sondern er hat vielleicht die Informationen, die man hat nicht mehr richtig, oder sie passen einfach nicht zu einem persönlich.

Katja Tressel: Hm. und ich finde es auch wirklich schwierig, sich in dem Informationsdschungel zurechtzufinden.

Katja Tressel: Man muss dann schon gucken, welche.

Julia Pouly: Ja, das ändert sich ja auch ständig.

Katja Tressel: Welche Quellen nimmt man also? Ich bin nicht gesponsert von der deutschen Gesellschaft für Ernährung, aber das ist eine Quelle, die ich jetzt persönlich ganz gut finde, weil die einfach sehr breit schauen. Was ist die Evidenz. Es gibt da auch Kritik an deren Ernährungsregeln. Das will ich jetzt gar nicht so, als das Nonplusultra darstellen, und Trotzdem ist es für mich eine Quelle, wo ich sage: okay, da sind schon viele, die auf eine sehr breiten Basis gucken. Was ist denn eigentlich evidenzbasiert und dann mit relativ einfachen Regeln, ja auch rauskommen und bei anderen.

Katja Tressel: Muss man halt immer gucken. Welches Interesse steckt auch dahinter? Was wollen die verkaufen und auch bei. Aber.

Katja Tressel: Die halt ernährungsweisen. Propagieren und verkaufen, wo man auch finde, ich schon mal kurz hingucken muss.

Katja Tressel: Steckt da auch ein kommerzielles Interesse dahinter, weil, wenn dir jemand sein Produkt verkaufen will, dann ist es ja immer.

Julia Pouly: Ja, aber.

Katja Tressel: Genau das, was.

Julia Pouly: Ich bin ja auch ein großer Freund der Wissenschaft und so.

Katja Tressel: Hm.

Julia Pouly: Was ich aber da so schwierig und wenn wir uns angeguckt haben, was alles mit reinspielen kann, ist jetzt, ob jemand Übergewicht hat oder abnimmt oder nicht.

Katja Tressel: Mhm. Hm.

Julia Pouly: Wo dann manche Studien dann halt so schwierig sind. Also, wenn man jetzt so diese ganze Ozempel bei Govi-geschichte sich anschaut. und so, da gibt es ja auch viele Studien, die sagen: ja, die Leute nehmen toll ab.

Katja Tressel: Mhm.

Julia Pouly: Aber die haben dann 60%, nehmen sie wieder zu, und das sind dann reines Fett, und die verlieren ganz viele Muskeln.

Katja Tressel: Mhm.

Julia Pouly: Wo ich da aber denke, so ja, da muss man aber genau hinschauen, weil es ist ja auch ein Unterschied, ob jemand das Medikament einfach nimmt. und weiter irgendwie also gerade viele Schulen, ja in Amerika. Dann weiter so das normale amerikanische Essen, was jetzt sehr mit Fastfood und vielen Ölen und Kohlenhydraten. Zucker ist ist.

Julia Pouly: und dann halt abnimmt, ohne viel dafür zu machen und sich dann nachher weiter so ernährt. Finde ich, ist für mich sehr klar. Ja, okay, macht Sinn.

Katja Tressel: Genau.

Julia Pouly: Wenn ich jetzt Aber was ist, wenn mit den Leuten, die sozusagen das nutzen, um ihre Ernährung umzustellen, und vielleicht dann auch besonders schauen, dass sie halt. Gucken, dass sie genug Proteine zu sich nehmen, dass sie genug Muskelaufbau betreiben und so.

Julia Pouly: Sieht das bei denen anders aus oder nicht.

Katja Tressel: Mhm.

Julia Pouly: und so viele Nuancen sind einfach bei vielen Studien auch bei anderen Sachen nicht so einfach möglich? Oder wie sieht es dann aus?

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Wenn du dann ja auch verschiedene Sportarten vergleichst, wurde bei den Frauen dann auch so der Zyklus hinzugenommen oder nicht. Na also.

Katja Tressel: Waren überhaupt Frauen dabei, bei den Studiener und Manko.

Julia Pouly: An der Wand genau. und das macht es halt so schwierig, weil, wie gesagt, es ist halt einfach. Man sagt, okay, man hat ein Problem. Man möchte jetzt, dass jemand eine Lösung sagt, und dann macht man das so und fertig.

Katja Tressel: Genau.

Julia Pouly: und wo ich halt denke, da ist halt wirklich dann auch gefragt, dass jeder für sich.

Katja Tressel: Vielen Dank.

Julia Pouly: Da schaut. Also, ich kann nur, wie gesagt, so untriggern das Thema. Insulin und Blutzucker. und so, weil das auch so gut persönlich messbar ist, und da hat sich für mich viel.

Julia Pouly: So geklärt. Genau, aber ich finde, das kann man im Coaching auch nicht so gut leisten. Man kann nur.

Julia Pouly: Ein bisschen die Augen öffnen und Sachen zu hinterfragen, dass, wenn jemand mit einer Sache kommt, so ja, ich muss morgens irgendwie Kohlenhydrate essen. Dann zu fragen: ja, ist das wirklich so oder nicht? und wie kommst du da zur Sache, dass halt.

Julia Pouly: Der Coachi selber. Wirklich sich klar wird, woher die Informationen kommen.

Julia Pouly: und wie verlässlich sind die und passen die zu meinen Sachen und so, wo wir ja nicht sagen können: ja, Das stimmt nicht oder stimmt schon.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Aber dass da einfach so eine Sensibilität für machen ist, dass gerade die Sachen, die wir so religiös übernehmen. Da nochmal genau hinzuschauen und ob sie uns wirklich helfen oder nicht.

Katja Tressel: und wenn man sich da jetzt drauf spezialisiert, als Beraterin. Oder Coach in, dann macht es ja, glaube ich, auch Sinn, sich.

Katja Tressel: Zusammen zu tun mit anderen Fachleuten. Die Halt einfach diesen.

Katja Tressel: Teil auch noch mit abdecken, und wenn man selber ein breites Wissen hat, ist ja umso besser. Kann man Menschen, die wirklich sehr mit dem Thema auch kämpfen, über viele Jahre gekämpft haben, auch besser individuell begleiten, glaube ich.

Julia Pouly: Genau weil das Ziel finde ich, ist wirklich. Die Leute hinzuführen, zu einem.

Julia Pouly: So einer Körperbewusstheit und so einem liebevollen Blick auf sich selbst. Um dann wirklich zu erkennen: Was tut mir gut?

Julia Pouly: Was brauche ich? Was hilft mir wo dann auch.

Katja Tressel: Ja.

Julia Pouly: Der Körper dann auch eine größere. Resilienz irgendwie entwickelt.

Julia Pouly: und dann ein gutes Miteinander gibt. Schön eine besonders lange Folge für ein Thema, wo ich wirklich.

Julia Pouly: Noch.

Katja Tressel: Aber dass es dein Thema ist, dass dich gut in der Zeit begrenzt.

Julia Pouly: Ich wachse mit meinen Aufgaben.

Katja Tressel: Vielen Dank.

Julia Pouly: Also wunderbar. Vielen Dank. und bis zum nächsten Mal.

Katja Tressel: Bis zum nächsten Mal.